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Billig bestellt und teuer bezahlt

Stand:
Ein Online-Marktplatz verkauft überwiegend vielfältige Produkte aus Asien. Wer billig shoppen will, ist hier genau richtig. Doch was, wenn statt der 3-Euro-Uhr plötzlich eine Inkasso-Forderung über mehr als 60 Euro ins Haus flattert? Immer wieder berichten Verbraucher von derartigen Fällen.
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Das Problem: Die Rechnung kommt nicht direkt vom Online-Marktplatz, sondern von einem Bezahldienstleister und geht deshalb leicht im E-Mail-Postfach unter. Durch die langen Lieferzeiten aus Asien erhalten Käufer die Zahlungsaufforderung außerdem oft, bevor die Ware überhaupt da ist. Wenn Verbraucher dann nicht fristgerecht bezahlen oder den Finanzdiesntleister kontaktieren, um die Frist zu verschieben, kann es teuer werden. „Uns sind mehrere Fälle bekannt, in denen der Finanzdienstleister selbst bei niedrigen Beträgen ein Inkasso-Unternehmen beauftragt hat“, berichtet Dr. Kirsti Dautzenberg, Teamleiterin Marktwächter Digitale Welt bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Dieses verlangt dann zusätzlich zum Artikelpreis noch hohe Inkasso-Gebühren vom Käufer.“

Verbraucher können solche Schwierigkeiten einfach vermeiden, indem sie beim Kauf auf Rechnung nach E-Mails vom Finanzdienstleister schauen und diesen sofort informieren, falls die Ware noch nicht angekommen ist.

Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.