LEIPZIG +++ VORTRAG: HITZE, FLUT & TIGERMÜCKE: Fast alles zum Klimawandel +++ Hier direkt anmelden!

Frühwarnstufe Gas: Versorgung gesichert, Preise weiterhin angespannt

Pressemitteilung vom
Nach Ausrufung der Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ist die Versorgung privater Haushalte auch weiterhin gesichert. „Allerdings ist mit einer Entspannung der Energiepreise leider nicht zu rechnen“, ist sich Lorenz Bücklein, Energiereferent der Verbraucherzentrale Sachsen, sicher.
Kreisrund angeordnete blaue Gasflammen
Off

Verbraucher*innen sollten deshalb gerade bei den erneut kühlen Außentemperaturen darauf achten, durch entsprechendes Heizverhalten Energie einzusparen. „Auch wenn das Ende der Heizperiode absehbar ist: Jedes Grad weniger bei der Raumtemperatur bedeutet bereits eine Einsparung von sechs Prozent Energie“, erläutert Bücklein. Wer das eigene Heizverhalten jetzt bewusst anpasst, kann die  Nebenkostenabrechnung gezielt beeinflussen und schont außerdem die Vorräte in den Erdgasspeichern.

Wer die Wohnung verlässt, sollte die Heizthermostate herunterdrehen. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur aber möglichst nicht unter 16 Grad fallen. Regelmäßiges Stoßlüften bei abgedrehter Heizung sorgt dem ebenfalls vor. Auch der Verbrauch von Warmwasser lässt die Heizkostenabrechnung steigen. So lohnt es sich, beispielsweise mit Duschsparköpfen den eigenen Verbrauch zu regulieren.

„Auch wichtig: Wer das Thermostat auf Höchststufe dreht, damit es ganz schnell warm wird, irrt. Viel eher läuft man Gefahr, zu viel Energie zu verbrauchen, da die Energiezufuhr erst gestoppt wird, wenn die entsprechende Raumtemperatur erreicht wird. Stufe 1 entspricht etwa einer Temperatur von zwölf Grad. Der Abstand zwischen einer Stufe beträgt dabei etwa vier Grad. Bei Stufe 5 kann es also bis zu 28 Grad warm werden“, so Bücklein.

Wie sich im individuellen Fall Energie einsparen lässt, ob sich für Hausbesitzer*innen sogar der Einsatz von erneuerbaren Energien lohnt, um unabhängig von fossilen Energien zu werden, oder wieso die Heizkostenabrechnung so hoch ausfällt, lässt sich in der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen klären. Termine sind über www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder bundesweit kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 buchbar.

 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

Ratgeber-Tipps

Mietkosten im Griff
Der Ratgeber „Mietkosten im Griff“ – gemeinsam von der Verbraucherzentrale und dem Deutschen Mieterbund herausgegeben…
Klimafreundlich bauen und sanieren
Beim Haus der Zukunft spielen die richtigen Baustoffe und auch die passende Haustechnik eine wichtige Rolle. Ziel ist…
Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.