2001 - 2005: Euro-Einführung und Jahrhundertflut

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Tiefgreifende Veränderungen haben die sächsischen Verbraucher in der Nachwendezeit verkraften müssen, dass aber das neue Jahrtausend mit Euroeinführung und der sogenannten Jahrhundertflut für so umfassende Neuerungen und Zukunftsängste sorgen wird, damit konnten die Sachsen kaum rechnen. Die Verbraucherzentrale steht den Menschen im Land bei den Themen und noch viel mehr als anbieterunabhängiger Ratgeber zur Seite und kann tausendfach Hilfe leisten, wo sie so dringend gebraucht wird.

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Tiefgreifende Veränderungen haben die sächsischen Verbraucher in der Nachwendezeit verkraften müssen, dass aber das neue Jahrtausend mit Euroeinführung und der so genannten Jahrhundertflut für so umfassende Neuerungen und Zukunftsängste sorgen wird, damit konnten die Sachsen kaum rechnen. Die Verbraucherzentrale steht den Menschen im Land bei beiden Themen und noch viel mehr als anbieterunabhängiger Ratgeber zur Seite und kann tausendfach Hilfe leisten, wo sie so dringend gebraucht wird.

2001

Ein Jahr, in dem ganzjährig auf politischer Ebene darum gekämpft wird, dass das Beratungsstellennetz der Verbraucherzentrale Sachsen erhalten bleibt.

Thema Nummer eins in den Jahren 2001 und 2002 ist die Frage: Wird der Euro zum Teuro? Weil der Euro schon im Vorjahr der Einführung die Gemüter derart erhitzt, werden vielfältige Aktivitäten rund um die zu erwartende Umstellung der DM auf den Euro umgesetzt. Von Euroquiz, Eurofon, Gesprächsrunden, Vorträgen bis hin zu kostenlosen Faltblättern und Beratungen nahmen die Verbraucher die Angebote äußerst gern in Anspruch.

2002

Die Verbraucherzentrale sieht sich gezwungen,sich von 10 % des Personalbestandes zu trennen. 2002 ist auch das Jahr der Attentate: Tunesien, Bali, Kenia, Moskau, unerklärter Krieg zwischen Israelis und Palästinensern, Sorge vor Attentaten in Deutschland, Kündigung des Reisevertrages wegen höherer Gewalt.

Bereits Anfang August 2002 lösten starke und lang andauernde Regenfälle in den Alpen sowie im Erzgebirge und Riesengebirge schwere Überschwemmungen und verheerende Schlammlawinen in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Italien aus. Die darauf eintretende Jahrhundertflut trifft das gesamte Bundesland in Mark und Bein. Die Verbraucherzentrale Sachsen informiert und berät Flutopfer in dieser Ausnahmesituation auch außerhalb der üblichen Dienstleistungspalette.

2003

Im August tritt das Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er Rufnummern in Kraft und soll besseren Schutz vor Dialern und gegen überhöhte Telefonrechnungen gewährleisten. Es bleiben die Schlupflöcher, dass die Beweislast für Dialer bei den Verbrauchern liegt und das Gesetz sich nur auf 0190er Nummern beschränkt.

2004

Die Einführung eines internetbasierten Terminplaners führt innerhalb der Verbraucherzentrale zur Optimierung von Prozessabläufen. Auch die Internetpräsenz wird modernisiert und um einige neue Elemente, wie die kostenlosen Downloads erweitert.

2005

Modernisierung, Effizienzsteigerung, Diskussionen mit der Belegschaft und Kundenumfragen bringen grundlegende Veränderungen in allen Beratungseinrichtungen. Die Öffnungszeiten verändern sich, Qualitätsmanagement und Beschwerdemanagement ermöglichen die Ausweitung der Beratungsmöglichkeiten.