Ab dem 17. Mai 2021 finden wieder persönliche Beratungen mit vorheriger Terminvergabe statt. Welche Beratungsstellen geöffnet sind und wie Sie uns sachsenweit erreichen, finden Sie hier.

Verbundkarton

Stand:

Verbundkarton wird häufig für Milch, Getränke und flüssige Lebensmittel eingesetzt. Er besteht aus laminiertem Kartonmaterial, das auf der Innenseite je nach Einsatzzweck unterschiedlich beschichtet wird. Der Karton verleiht dem Verbundstoff Form und Stabilität.

Jemand greift eine Tüte Milch im Supermarkt aus dem Regal.
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Die Innenbeschichtungen bestehen aus Polyethylen, das gegen Flüssigkeiten abdichtet und Aluminium zum Schutz vor Licht und Sauerstoff. Die äußere Beschichtung bewahrt den Karton vor Durchnässung und erhöht die Barriere-Eigenschaften der gesamten Verpackung.

Vorteile:

Verbundkarton lässt im Gegensatz zu Glas oder Folienverpackungen kein Licht bzw. Sauerstoff durch. Dadurch werden empfindliche Vitamine wie zum Beispiel in Milch oder Fruchtsäften geschont. Wegen seines geringen Gewichtes im Vergleich zu Glas und seiner Form – leer zusammengefaltet oder gefüllt als Quader – lässt er sich optimal stapeln und kostengünstig transportieren. Wiederverschließbaren Ausgüsse bzw. Drehverschlüsse verbessern die praktische Handhabung.

Nachteile:

Verbundkarton lässt sich nur mit hohem Aufwand recyceln, da einzelne Komponenten aufwendig voneinander getrennt werden müssen. Außerdem sollen Getränkekartons im gelben Sack entsorgt werden, was viele nicht wissen. Daher wird nur etwa ein Drittel der Getränkekartons recycelt.

Hersteller dürfen zwar recyceltes Material für Lebensmittelverpackungen verwenden. Allerdings müssen Sie sicherstellen, dass  keine Schadstoffe wie Druckfarben oder ähnliches ins Lebensmittel gelangen.

In der Regel sind Getränkekartons aufgrund von Sicherheitsbedenken klassische Einwegverpackungen und somit trotz ihres niedrigen Gewichtes nicht umweltfreundlich. Zudem ist weder der Füllstand erkennbar noch auf einen Blick zu sehen, ob der Inhalt verdorben ist.

Verbundkarton eignet sich außerdem nicht für kohlensäurehaltige Getränke, weil das Material einem steigenden Druck im Inneren nicht standhalten kann.

 

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