Ausnahmesituationen sind nicht nur große Krisen. Ein Notfallvorrat hilft uns auch im Alltag. Er lässt uns in stressigen Situationen noch schnell etwas Leckeres auf den Tisch zaubern, versorgt uns, wenn wir plötzlich krank werden und die Wohnung nicht verlassen können oder überbrückt Stromausfälle, etwa wenn Bauarbeiten vor dem Haus die Leitung beschädigen.
Ordnung, Übersicht, Frische: Die Checkliste
- Ausreichend Wasser bevorraten
Wasser ist lebenswichtig und sollte immer in ausreichender Menge vorrätig sein. Mindestens zwei Liter pro Person und Tag sollten eingeplant werden.
- Lieber Lebensmittel aus dem Supermarkt anstatt teurer Notfallpakete aus dem Online-Handel
Es ist oft günstiger und flexibler, Vorräte direkt im Supermarkt zu kaufen. So kann man gezielt auswählen, was wirklich benötigt wird, und muss keine teuren Fertigpakete bestellen.
Marktcheck Notfallausrüstung: Wie gut sind Vorräte aus dem Internet?
- Beim Einkaufen Angebote nutzen
Wer auf Sonderangebote und Rabattaktionen achtet, kann den Vorrat kostengünstig aufstocken. Dabei lohnt es sich, Mengen zu kaufen, die man auch verbrauchen kann, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
- Lebensmittel aus dem Vorrat auch im Alltag verwenden und regelmäßig auffüllen
Vorräte sollten nicht nur für den Notfall da sein. Indem man sie regelmäßig im Alltag nutzt und wieder auffüllt, bleiben die Lebensmittel frisch und es entsteht kein unnötiger Überschuss.
- Neu Gekauftes weiter hinten lagern und älteres vorn
Um Lebensmittel richtig zu rotieren, sollten neue Einkäufe nach hinten gestellt werden, während ältere Produkte nach vorne kommen. So werden zuerst die älteren Lebensmittel verbraucht und nichts verfällt.
- Trockene Lebensmittel nach dem Kauf in luftdichte Behältnisse umfüllen
Mehl, Reis, Nudeln und andere trockene Lebensmittel halten länger, wenn sie in luftdichte Behältnisse umgefüllt werden. Das schützt vor Feuchtigkeit, Schädlingen und unangenehmen Gerüchen.
- Bei Personen mit bestimmten Bedürfnissen Vorrat entsprechend anpassen
Vorräte sollten auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden. Allergiker*innen benötigen spezielle Produkte, Babys Babynahrung oder Windeln. So ist sichergestellt, dass jeder im Notfall versorgt ist.
- An Futter und Wasser für Haustiere denken
Auch Haustiere brauchen im Notfall ausreichende Versorgung. Denke an genug Wasser und Futter, und plane Vorräte für alle Tiere im Haushalt ein.
- Bei begrenztem Platz kreative Lagerungsmöglichkeiten überlegen
Wer wenig Stauraum hat, kann Lebensmittel clever verstauen – zum Beispiel hinter Türen, unter dem Bett oder in Regalen, die sonst ungenutzt bleiben. So bleibt alles ordentlich und zugänglich.
- In Notsituationen Mitmenschen helfen
Vorratshaltung dient nicht nur der eigenen Sicherheit. In Notsituationen kann man Mitmenschen unterstützen, indem man Ressourcen teilt oder beim Einkauf hilft. Zusammenhalt erhöht die Sicherheit für alle.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.
