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Presseinformationen, Infografiken, Statements: Hier finden Medienvertreter alles zur Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Sparkasse Leipzig

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Andreas Eichhorst Portrait „Mehrere Gespräche mit der Sparkasse Leipzig, die auf einen Vergleich im Sinne der Sparer abzielten, sind leider nicht erfolgreich gewesen. Als Interessenverband haben wir mit der Musterfeststellungsklage einen noch jungen, juristischen Trumpf in der Hand, mit dem wir für betroffene Kunden der Sparkasse Leipzig die Möglichkeit schaffen, unkomplizierter zu ihrem Recht und Geld zu kommen. Für unsere sächsischen Verbraucher wird es nun viel einfacher möglich, ohne großen Kostenaufwand, der Klage beizutreten. Dabei werden wir mit bestem Wissen und Rat und Tat zur Seite stehen."

Andreas Eichhorst
Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen

 

Andrea HEyer „Über 300 betroffene Kunden der Sparkasse Leipzig haben bislang bei uns ihren Zinsanspruch berechnen lassen. Den meisten steht demnach eine Nachzahlung von durchschnittlich 3400 Euro zu. Im Einzelfall kann der Betrag auch weit höher sein - rund 20.000 Euro waren bisher die höchste, uns bekannte Differenz. Sparer, die ihre Ansprüche bei der Sparkasse Leipzig einforderten, erhielten jedoch in allen uns vorliegenden Fällen ein Ablehnungsschreiben. Durch die Musterklage hat nun jeder die Möglichkeit, doch noch sein Geld zu bekommen. Wir rechnen damit, dass sich tausende Betroffene in das Klageregister eintragen. Dabei helfen wir sehr gern.“

Andrea Heyer
Referatsleiterin Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Sachsen

 

Michael Hummel „Die Erfolgsaussichten der Musterfeststellungsklage sind gut. Damit jeder betroffene Sparer seine Ansprüche nach Ende des Verfahrens einfordern kann, empfehle ich, die Eintragung ins Klageregister von den Rechtsberatern der Verbraucherzentrale Sachsen vornehmen zu lassen. Dann ist sicher, dass die Anmeldung rechtssicher und fehlerfrei ist. Die Gefahr, dass man sein Geld am Ende nicht einfordern kann, weil der Eintrag ins Register unwirksam war, ist damit gebannt.“

Michael Hummel
Referatsleiter Recht bei der Verbraucherzentrale Sachsen

 

Andreas Eichhorst Portrait

"Das Verfahren gegen die Sparkasse Leipzig ist die erste Musterfeststellungsklage in Sachsen und die erste einer Länderverbraucherzentrale. Ich bin davon überzeugt, dass die Musterfeststellungsklage gegen eine der größten Sparkassen Sachsens eine enorme Wirkung auch auf andere Sparkassen haben wird. Sie ebnet uns Verhandlungsprozesse mit weiteren Kreditinstituten zugunsten aller Sparer.“

Andreas Eichhorst
Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen


 

  • alle Pressefotos finden Sie auch hier zum Download
  • Faktenblatt zur Musterklage gegen die Sparkasse Leipzig
  • Faktenblatt zum Thema Zinsanpassung
     

Klagecheck: Welche Sparer können sich der Musterklage anschließen?

Klagecheck



















 

 

 

 

So kann die Musterklage ausgehen:

Musterklage im Detail

So funktoniert eine Musterfeststellungsklage:

Musterfeststellungsklage Erklärung

Pressemitteilung: 13.06.2019
Erste sächsische Musterfeststellungsklage: Verbraucherzentrale Sachsen klagt gegen Sparkasse Leipzig, um Prämiensparern zu ihrem Recht und ihrem Geld zu verhelfen

  • Kunden der Sparkasse Leipzig mit dem Langzeitsparvertrag „Prämiensparen flexibel“ können sich der Klage anschließen
  • Termine zur Anmeldung ins Klageregister vergibt die Verbraucherzentrale Sachsen schon jetzt
  • Telefonhotline zur Terminvereinbarung unter 0341-696 29 29 am 14. Juni, 15. Juni und 17. Juni in der Zeit von 10 bis 18 Uhr
     

Seit Monaten versucht die Verbraucherzentrale Sachsen im Streit mit der Sparkasse Leipzig über die ordnungsgemäße Zinsanpassung in variablen Langzeitsparverträgen eine akzeptable Lösung zu finden – ohne Erfolg. „Wir haben versprochen, hartnäckig zu bleiben und die Sparer nicht allein um ihr Geld kämpfen zu lassen. Daher bringen wir den Konflikt nun aufs nächste Level und erheben Musterfeststellungsklage“, informiert Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen.

Um welchen Sachverhalt geht es?
Mit der ersten Musterfeststellungsklage einer Landesverbraucherzentrale wollen die sächsischen Verbraucherschützer den betroffenen Sparern zu ihrem Recht und den ihnen zustehenden Zinsen verhelfen: Im Durchschnitt sind das nach Berechnungen der Verbraucherzentrale Sachsen noch nachträglich rund 3.400 Euro pro Sparer. Die Musterfeststellungsklage gegen die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig wurde am 27. Mai 2019 beim Oberlandesgericht (OLG) Dresden eingereicht. In den nächsten Tagen wird nun wird das Register für die Anmeldung von Verbrauchern beim Bundesamt für Justiz eröffnet, so dass sich alle Betroffenen der Klage anschließen können.

Wer kann sich an der Musterfeststellungsklage beteiligen?
Alle Kunden der Sparkasse Leipzig, die einen Vertrag über das Langzeitsparprodukt „Prämiensparen flexibel“ abgeschlossen haben, in dem die Klausel „Die Spareinlage wird variabel, z. Zt. mit ... % verzinst“ enthalten ist, können mit der Verbraucherzentrale Sachsen klagen – ohne Prozesskosten, mit geringem Aufwand und Risiko. In wenigen Tagen ist es möglich, den Anspruch selbst und kostenfrei auf der Internetseite des Bundesamtes für Justiz anzumelden. „Erfahrungen mit der Musterfeststellungsklage gegen VW haben allerdings gezeigt, dass es mit Blick auf die Rechtssicherheit sinnvoll ist, Klagewillige bei der Anmeldung zu unterstützen“, bewertet Eichhorst die Situation.

Wie unterstützt die Verbraucherzentrale Klagewillige?
Für eine rechtssichere Beteiligung bietet die Verbraucherzentrale in Leipzig im Rahmen der Beratung die Anmeldung ins Klageregister zum Preis von 40 Euro an. Solche Termine können ab sofort telefonisch unter 0341 – 696 29 29 vereinbart werden. Die Hotline ist am 14., 15. und 17. Juni in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und in den Folgetagen in der Zeit von 9 bis 16 Uhr geschaltet.