Solarstrom für Alle: Wie Mehrfamilienhäuser von Photovoltaik profitieren
Photovoltaik ist längst nicht mehr nur eine Lösung für Einfamilienhäuser. Auch in Mehrfamilienhäusern können Eigentümer*innen und Mieter*innen von selbst erzeugtem Solarstrom profitieren. Neue Modelle zeigen: Selbst genutzter Solarstrom kann dauerhaft günstiger sein als Strom aus dem Netz.
Jahrelang scheiterten Photovoltaikprojekte in Mehrfamilienhäusern an komplexen rechtlichen und technischen Hürden: Wer Mieterstrom anbot, wurde schnell zum Energieversorgungsunternehmen – mit umfangreichen Pflichten.
Mit dem Solarpaket I hat sich die Situation grundlegend verändert. Die neu eingeführte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung ermöglicht es, selbst erzeugten Solarstrom direkt an die Bewohner*innen eines Gebäudes weiterzugeben – ohne Vollversorgungspflicht und ohne die umfassenden Pflichten eines klassischen Stromlieferanten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen:
- Vor- und Nachteile von Modellen der Solarstromnutzung im Mehrfamilienhaus
(darunter Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (gGV) sowie klassischer Mieterstrom) - Technische Voraussetzungen für Photovoltaikanlagen
- Kosten- und Ertragsmodelle
- Schritte zur praktischen Umsetzung
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Hausverwaltungen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsgenossenschaften sowie alle Vermietenden, die prüfen möchten, ob sich Photovoltaik auf ihren Gebäuden umsetzen lässt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation der Verbraucherzentrale Sachsen und des Vereins für ökologisches Bauen Leipzig im Umweltinformationszentrum (UiZ) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl ist eine vorherige Anmeldung über das Online-Formular erforderlich.
