Die Methoden der PVZ: Beispiele aus der Beratungspraxis

Stand: 07. September 2026

Die Pressevertriebszentrale (PVZ) nutzt diverse Wege, um Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Zahlungsaufforderungen zu konfrontieren - von unerlaubten Werbeanrufen über fingierte Gewinnspiele bis hin zu unbestellten Zusendungen. Eine Übersicht.

Erkennen Sie Ihre Situation in einer dieser Fallkonstellationen wieder?

Zahlungsaufforderung aus dem Nichts

Sie erhalten plötzlich eine Zahlungsaufforderung, ohne dass es jemals einen Vertragsschluss, einen vorherigen Kontakt oder auch nur die Lieferung einer Zeitschrift gegeben hat.

Die vermeintliche Telefonumfrage

Sie nehmen an einer Telefonbefragung teil. Als Dankeschön wird Ihnen eine kostenlose Zeitschrift versprochen. Statt des Geschenks folgen jedoch kostenpflichtige Rechnungen. 

Der unbestellte Briefkasten-Fund

Plötzlich liegen regelmäßig Zeitschriften in Ihrem Briefkasten, ohne dass Sie diese je geordert haben. Nach einiger Zeit flattern die ersten Zahlungsaufforderungen ins Haus.

Das "falsche" Gratis-Abo per Cold Call

Am Telefon (unerlaubter Werbeanruf) werden Ihnen sechs kostenlose Testausgaben versprochen – explizit mit der Zusage, dass keine Kündigung nötig sei. Nach dem Testzeitraum folgen Rechnungen und Inkasso-Ankündigungen. 

Das Pop-up-Gewinnspiel im Netz

Beim Surfen öffnet sich ein Fenster mit einem Gewinnversprechen. Um den Gewinn zu erhalten, tragen Sie Ihre Daten ein. Der Gewinn kommt nie, stattdessen aber ein teures Abo mit mindestens einem Jahr Laufzeit. 

Das "Dankeschön" beim Online-Shopping

Nach einer regulären Bestellung im Internet wird Ihnen eine Gratis-Ausgabe einer Zeitschrift als Bonus angeboten. Daraus resultiert jedoch unbemerkt ein kostenpflichtiges Abonnement. 

Die Produkttester-Falle

Sie registrieren sich auf einer Website, weil Sie gerne Produkte testen möchten. Ihre eingegebenen Daten werden missbraucht, um Ihnen ein Zeitschriften-Abo samt Rechnungen unterzuschieben. 

Die Social-Media-Probe

Sie klicken bei Facebook, Instagram oder Co. auf ein Angebot für eine kostenlose Produktprobe (z. B. Kosmetik). Geliefert bekommen Sie am Ende jedoch eine Zeitschrift nebst Zahlungsaufforderung der PVZ.

Hier geht's zum Verbraucheraufruf

Wie war es bei Ihnen? Melden Sie hier Ihren persönlichen Fall.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.